Lentner boomt – ab Mai wird das Werk erweitert und zur Interschutz gibt’s viele Neu-Entwicklungen

Neue Fertigungshalle

Lentner „baut nicht nur an“, sondern stellt die gesamte Fertigung auf noch leistungsstärkere Beine. Auch die Abläufe in den bestehenden Werkhallen werden umgestellt.

Mit dieser großen Werkerweiterung bekräftigt Lentner sein Bekenntnis zum Standort Hohenlinden östlich von München. Auch langfristig soll hier die gesamte Fertigung der Fahrzeuge beheimatet sein und auf rund 170 Fahrzeuge pro Jahr gesteigert werden.

40 neue Arbeitsplätze
Weitere 30 bis 40 neue Arbeitsplätze sind geplant, um das Wachstum zu sichern. Losgehen soll es mit den Bauarbeiten im April. Im Westen des bestehenden Werkgeländes wird eine große neue Werkhalle errichtet. Die 85 mal 45 Meter große Grundfläche teilt sich in drei Hauptbereiche.

Optimierte Betriebsabläufe
Im ersten Bereich der neuen Halle 4 sollen Vorfertigung und Vormontage der Bauteile eingerichtet werden. Daran schließt sich im zweiten Bereich die neue Lackiererei mit zwei Lackierkabinen für Aufbauten und Kleinteile an. Es folgt Bereich drei mit einem eigenen Pumpenprüfstand für TÜV und feuerwehrtechnische Abnahme sowie Schulung und Auslieferung.

Logistikzentrum für Beladung
Die neue Halle wird auch ein Logistikzentrum beherbergen, in dem nicht nur Material und Zulieferteile lagern, sondern auch die Ausrüstungsgegenstände, die später in den Einsatzfahrzeugen verlastet werden. Ein völlig neues Barcode-basiertes Konzept soll die Annahme, Zuordnung und das Abrufen jedes einzelnen Ausrüstungsgegenstandes noch effizienter machen.

Neuorganisation „am offenen Herzen“
Mit der neuen Werkhalle ist eine radikale Neugestaltung der Betriebsabläufe verbunden. Im laufenden Betrieb sollen Abteilungen und Werkstätten umziehen. So können schrittweise auch die bestehenden Hallen umgestaltet werden. „All das wird gute Planung, Improvisation und Flexibilität von allen Mitarbeitern erfordern,“ sagt Mathias Hausmann, Eigentümer und Geschäftsführer von Lentner. „Am Ende wird am Standort Hohenlinden praktisch ein völlig neues, hochmodernes Werk stehen, mit dem Lentner deutlich leistungsstärker ist, weiter wachsen kann und für die Zukunft bestens gerüstet ist.“ Die Fertigstellung ist sehr ambitioniert für Anfang 2027 geplant.

Neue innovative Lösungen
Bei Lentner wird es auch weiterhin keine Serienfertigung geben.  Jedes Fahrzeug ist ein Unikat, gefertigt nach den Anforderungen der einzelnen Feuerwehr. „So erklärt sich die große Nachfrage nach Lentner-Einsatzfahrzeugen und unser dynamisches Wachstum,“ sagt Hausmann. „In jedem neuen Fahrzeug stecken gute Ideen, die regelmäßig zu innovativen Entwicklungen führen. Die neuesten Highlights werden wir auf der Interschutz präsentieren.“  

9 Fahrzeuge auf der Interschutz
Auf knapp 1.000 Quadratmetern wird Lentner Messeneuheiten zeigen: Pumpentechnologie, Mannschaftsraum, Beleuchtungstechnik u.vm.  Mathias Hausmann: „Vom 1. bis 6. Juni schlägt das Herz der Feuerwehrwelt in Hannover. Schaut bei uns vorbei – es gibt viele neue Lösungen zu sehen!“