Bayern 2030: Birnthaler schickt neue Schutzkleidung in den Praxistest
Zwei Testanzüge befinden sich derzeit im Tragetest. Getestet wird der FR2 FireFalcon M HuPF Star Design, der als mögliche Nachfolgegeneration „Bayern 2030“ im Gespräch ist. Das Modell ist eine zweilagige Feuerwehreinsatzkleidung mit Membrane und verbindet ein modernes, sportliches Design mit umfangreicher Ausstattung.
Membrane und Außenstoff aus Aramid
Der FR2 FireFalcon M HuPF Star Design eignet sich für technische Einsätze und die Brandbekämpfung im Außenbereich. Die Topax®-Membrane schützt vor Wasser, schlechtem Wetter sowie gefährlichen Flüssigkeiten, Blutpathogenen und Viren. Der leichte und langlebige Außenstoff besteht zu 100 Prozent aus Aramidgewebe mit RipStop-Bindung. Kevlar-Verstärkungen an Schultern, Ellenbogen und Knien erhöhen die Widerstandsfähigkeit, segmentierte 3M-Reflexstreifen sorgen für gute Sichtbarkeit. Der Anzug ist auch als dreilagiger Atemschutzanzug lieferbar – das Erscheinungsbild der Feuerwehr bliebe damit einheitlich.
Die Ausführung mit dem Oberstoff FR2 FireFalcon plus M HuPF Star Design, ebenfalls zwei- oder dreilagig erhältlich, ist schon länger im Feuerwehreinsatz und hat sich bereits bewährt.
Fast ein „bayerischer Anzug“
Besonders interessant ist die Herkunft: Die Oberstoffe kommen aus Helmbrechts, die Membranen aus Freilassing, konfektioniert werden die Anzüge im tschechischen Pilsen. Damit stammen wesentliche Bestandteile aus Bayern – fast ein „bayerischer Anzug“.
Welches Modell sich als Nachfolger des „Bayern 2000“ eignet, soll der längere Tragetest zeigen. Neben dem Schutz stehen dabei vor allem Tragekomfort, Bewegungsfreiheit, Robustheit und Alltagstauglichkeit im Mittelpunkt.